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  • Martin Peters

Schlafsack als Zuhause

Eine Trekking-Tour im Himalaya bedeutet Verzicht auf jeglichen Komfort, auf Privatsphäre und auf alles, was wir zu Hause gewohnt sind. Dafür gibt es reichlich Strapazen und Anstrengungen.


Statt einem Badezimmer gibt es einen Schlauch oder einen Wasserhahn draußen im Freien, aus dem sehr kaltes Wasser aus einem der Gebirgsflüsse kommt. Als Toilette gibt es häufig nur eine Hocktoilette. Eine heiße Dusche gibt es nur gegen Bezahlung und eher selten.


Die Zimmer haben lediglich zwei Betten und sind oft (richtig) kalt. Die Wände bestehen meist lediglich aus dünnen Holzbrettern, so dass man aus den Nachbarzimmern wirklich jedes Geräusch hört. Nachts hört man außerdem gelegentlich die Mäuse durch die Zwischenräume in den Decken, Böden und Wänden tippeln.


In den Unterkünften gibt es nur im Speiseraum einen Ofen, der im günstigsten Fall abends für 2-3 Stunden befeuert wird. Nachmittags ist es in den Zimmern zumindest in den höheren Lagen oft so kalt, dass viele es nur im Schlafsack aushalten können.

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