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  • Martin Peters

Mangroven

Als Mangroven werden Ökosysteme bezeichnet, die von Wäldern mit Mangrovenbäumen gebildet werden.

Als Mangrovenbaum wird dabei kein bestimmter Baum bezeichnet, vielmehr bestehen Mangrovenwälder aus etwa 70 verschiedenen Arten von Bäumen und Sträuchern. Gemeinsam ist diesen Bäume die Anpassung an die Lebensbedingungen der Meeresküsten und Flussmündungen und an das für Bäume schädliche Salzwasser.



Eine weitere Anpassung betrifft die Wurzeln, die in den Böden an den Küsten nicht genügend Sauerstoff aufnehmen können. Mangrovenbäume bilden daher neben den unterirdischen Wurzeln auch noch oberirdische Wurzelsysteme, die die

unterirdischen Wurzeln mit Sauerstoff versorgen.



Mangroven zählen neben Korallenriffen und tropischen Regenwäldern zu den produktivsten Ökosystemen der Erde und bieten Reptilien, Säugetieren, Wasservögeln, Fischen, Muscheln und Krabben einen sicheren Lebensraum.

Darüber hinaus bieten Mangroven Schutz gegen die Erosionen an den Küsten und reduzieren die Gefahr von Zerstörungen durch Sturmflutwellen und Tsunamis.



Mangrovenwälder sind in vielen Teilen der Welt durch die Anlage von Garnelenzuchten, durch den weltweiten Anstieg des Meeresspiegels als Folge der globalen Erwärmung, durch die Verschmutzungen der Ölförderung, durch den Siedlungsbau an den Küsten, sowie durch die Nutzung der Mangrovenbäume als Brennholz etc. gefährdet.

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